1825-Rigas-Herdera-instituts-01-042
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123 turp.

bis alle Vögel ausgeflogen sind u dann vom Kaufmann gesucht werden.

124-125

Über Hauptmaske

Am Abend des Martinitages u. zu Heilige drei Könige zogen Masken, besonders auf dem Lande, in die Häuser. Zu Kurland war die Hauptmaske ein weisses Pferd, das aus Tunnreifen u. Stöcken, die mit Saken bedeckt waren, u. von einem Knaben ge­ritten gebildet wurde. Ein Zigeuner führte es zum Kauf vor u erklärte es für ein Kostbares Tier, wobei er bemerkte, es sei ja wohlauf einem Auge blind, aber bis das andere eben so weit sei, werde das erste Auge entschieden wie­der gesund sein. Die zweite notwendige Maske war ein Bär, ein Knabe, der in einem umgewandten Pelz steckte, ein Kissen auf dem Rücken, u darüber ein Brett hatte. Der Pelzkragen war nach vorne gezo­gen um Kopf gebildet, daran eine Kette befestigt war. Der Bär ging auf allen Vieren u wurde von einem Zigeunier geführt. Der Hauptwitz bestand darin, dass unendwegt mit Knüppeln auf das Tier losgeschlagen wurde, was heftig knallen musste. Dieses Spiel konn­te mitunter gefährlich werden, wenn die guten Freun­de "zufällig" den Bär spielenden Junge ein wenig zu tief trafen. Er wurde denn unbedingt zum Zweifüssler u. machte sich seinerseits über seine Freunde her. Zu der Gesinde stube gab es denn viel Geschrei.
Auch zwei Knaben, von denen einer eine Krone trug, traten auf u so entspann sich folgender Dialog:
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KrājumsLatviešu folkloras krātuve
KolekcijaRīgas Herdera institūta folkloras vākums
Atslēgvārdi
Vienības#LFK-1825-123
#LFK-1825-124-125

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