1825-Rigas-Herdera-instituts-01-044
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Labots2015-01-08 17:24:06
AtšifrējumsNun ist ja wohl mein Vorrat an Verslein zu Ende, ich konnte aber noch eine Geschichte erzählen wenn es sein soll.

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   Mein Urgrossvater war der Bürger meister Johann Valentin v.Holst dessen Vater ebenfalls Bürgermeister gewesen war. Im Jahre 1812, als man befürchtete die Vorstädte Rigas wurden niederge­brannt werden, liess meine Urgrossmutter ihre wert­vollsten Sachen verpacken, um sie auf ihr Gut Gra­wenhof am Jägelsee zu schicken. Besonders kam es ihr auf ein wundervolles englisches Service an, das ihr Mann der mit dem Generalgouverneur Essen befreudet war, von ihm bekommen hatte. Das Unglück wollte es, dass der Herr Bürgermeister gerade als die Fuhren das Huftor verliessen, des Weges daher kam u. so­fort befahl, alles wieder abzuladen, denn er hatte die Abfuhr verboten, da Essen ihm versichert hatte, er werde die - Vorstädte nicht verbrennen lassen. Die Urgrossmutter aber traute dem Frieden nicht u. liess daher alles Wertvolle, so mit hinein ging in den gewölbten Keller packen; womit sie sehr recht getan, dem bereits in der daranffolgenden. Nacht stand ihr, Hans wie alle andern, im Flammen. Zum Glück besassen die Urgrosseltern, die auf der Alexanderstrasse lebten, u. deren Hans heute zum Stadtkrankenhause gehört, einen sehr grossen Garten, so dass doch einiges ihres Eigentums ge­rettet werden konnte. Darunter auch ein alter Glas­schrank, der jetzt in meinem Bezitz ist aus Mahogo­ni auf Schwarzeichencholz fourniert besteht u. heute noch sichtbare Brandwunden aufweist.
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KrājumsLatviešu folkloras krātuve
KolekcijaRīgas Herdera institūta folkloras vākums
Atslēgvārdi
Vienības#LFK-1825-127
#LFK-1825-128

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