1825-Rigas-Herdera-instituts-01-045
AtšifrējaUna Smilgaine
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Labots2015-01-08 17:28:25
AtšifrējumsDie Frau Bürgermeisterin war, wie man sieht, eine praktische Frau, sie nahm also ihre schönen, mit gros­sen Rubinen versehenen Ohrgehänge, so wie ihre dazu gehörige Brache, ab u. steckte sie, um sie zu retten, in die Tasche, während der Herr Bürgermeister derart den Kopf verlor, dass er seine alte grosse Standuhr auf den Rücken lug u. sie in die Sandberge trug.

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Man glaubte damals, dass Gegenstände, die seit Generationen in ein Familie waren, einen Teil ihrer Seelen annahnen, belebt würden und die alte Uhr pflegte, wenn jemand in der Familie sterben sollte, in ganz besonderer Weise ‚ beim Schlagen zu anken u. zu stöhnen. 

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Viele, viele Jahre später lebte ich mit meinem Manne u. Kindern in Baldohn in einem sehr alten Hause. Als eines Tages ein Schrank abgerückt wurde, wurde ein Tür freigelegt die in ein leeres Zimmer führte, das sehr eigenartig war, denn es hatte die Fenster sehr hoch oben; war unmöbliert u. niemand wohnte darin. Als ich mich erkundigte welch eine Bewandtnis es mit diesem ein wenig unheimlich an­mutenden Zimmer habe, wurde mir der Bescheit, man könne nicht darin leben, denn es spuke da, weil sich da Generalgouverneur v. Ensen darin erschossen habe. Wie der nach Baldohn gekommen sein soll; weiss ich nicht, auch nicht, wie wert die Geschichte wahr ist. 

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turp.
Die Uhrgrosseltern Holsts hatten fünf Kinder: meine Grossmutter deren drei Schwestern, von de­nen die aelteste schon erwähnte,1800 geboren war, und einen Sohn. Die alten Damen waren bis zu ihrem Lebensende nie mit "Teufelszeug", der Eisenbahn,
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KrājumsLatviešu folkloras krātuve
KolekcijaRīgas Herdera institūta folkloras vākums
Atslēgvārdi
Vienības#LFK-1825-128
#LFK-1825-129
#LFK-1825-130

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