1825-Rigas-Herdera-instituts-01-056
AtšifrējaUna Smilgaine
Pabeigts
Pārbaudīts
Labots2015-01-08 18:25:09
Atšifrējums

166

Wenn unartige Gören die Gelegenleist hatten sich gründlich mit Wasser zu begiessen pflegten sie dabei zu sagen:
Ich taufe dich in Namen des Huhnes
Des Huhnes, des heiligen Kalkunes.

167

Meine alte Grosstante Amalie v. Holst, die aelteste der 4 Schwestern, hatte die Gabe die Rose zu be­sprechen zu können, eine Gabe, die, sollt sie wirk­sam sein, kurz vor dem Tode von einer weiblichen auf eine männlichs Person, immer abwechselnd ver­erbt werden musste. Es durften nie drei Personen im Zimmer sein, nur die oder der Kranke, welcher schwören musste kein Wort zu verraten. Nötig war zum Besprechen ein Stück blaues Zuckerpapier in welches früher die Zuckerhüte gewickelt wurden u. ein wenig Kartoffelmehl. Ich erlebte so ein Bespre­chen an unserem Dienstmädchen u. hörte wie unser Hausarzt‚ einer unserer besten Aerzte hier in Riga zu meiner Mutter sagte: "Lassen sie das Mädchen besprechen. Zu schwierigen Fällen ist das immer noch das Beste.

168

So geschehen im Jahre 1882. Als wir Flüchtlinge in Misdroy waren "vermachte" mir eine alte Frau" weil ich immer so gut u. nieder­tröchtig war u mich selbst vor die aermsten Leu­te nicht schämte", einen Brandsegen" zum heilen von Brandwunden, der aber nur hilft wenn man fest daran glaubt. Die Worte dieses Brandsegens sind der reine Hokuspokus, seltsamer weise hilft er aber grossartig. Als ich mir mal einen Finger verbrannte
Atšifrēt tekstu
KrājumsLatviešu folkloras krātuve
KolekcijaRīgas Herdera institūta folkloras vākums
Atslēgvārdi
Vienības#LFK-1825-168
#LFK-1825-167
#LFK-1825-166

Šī vietne izmanto sīkdatnes, lai uzlabotu lapas lietojamību un optimizētu tās darbību. Turpinot lietot šo vietni, Jūs piekrītat sīkdatņu lietošanai lulfmi.lv digitālajos resursos. Uzzināt vairāk.